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Sommerloch im Studio – Tipps für Nagel- & Kosmetikstudios

Alljährlich schlägt es wieder zu, das gefürchtete Sommerloch. Auch das Nagelstudio ist betroffen. Während der überwiegende Teil der Bevölkerung Sonne Urlaub genießt, greifen die Funkanstalten in die tiefste Wiederholungskiste und die Printmedien kauen auf der verzweifelten Suche nach „Sensatiönchen“ ihre Fingernägel – eigentlich für unsere Branche Hochkonjunktur! Aber Spaß beiseite. Die ausbleibenden Umsätze im Feriensommerloch sind für das Nagelstudio ein ernstes Problem, dass jedoch mit einiger Erfahrung und geschickten Gegenmaßnahmen durchaus zu meistern ist. Da gibt es z.B. den Boom „vorher und nachher“. Jeder Kunde, der in den Urlaub fährt, möchte in den schönsten Wochen des Jahres besonders gut aussehen – bis in die Fingerspitzen. Folglich häufen sich vor der Urlaubszeit bei Ihnen die Termine. Reagieren Sie mit flexiblen Öffnungszeiten. Auch wenn Sie dafür etwas zusätzliche Zeiten investieren müssen, der Einsatz lohnt sich! Erfahrungsgemäß sind die Kunden in der Vorfreude auf den Urlaub experimentierfreudig und aufgeschlossen für Neuheiten.

Entwickeln Sie ein Programm für Ihr Nagelstudio,

dass Ihre Verkäufe erheblich steigern kann. Durch Sonderaktionen und Zusatzservice zu günstigen Konditionen können Sie während des „Sommerlochs“ auf sich aufmerksam machen. Zeigen Sie im Schaufenster den „Hotlack der Woche“, der z.B. unabhängig davon, welcher Nagelstudio-Service in Anspruch genommen wird, kostenlos aufgetragen wird. Dabei können Sie selbstverständlich ihren Super-Lackschnelltrockner präsentieren und zum Verkauf anbieten. Stellen Sie ein „Reise-Ensemble“ zusammen. Dazu gehören: eine Reparatur-Set, eine Feile und ein Buffer, eventuell Speziallacke und Lackschnelltrockner. Wichtig sind auch Pflegeprodukte mit ein paar praktischen Tipps für die optimale Urlaubspflege der Hände und Nägel!

Sommerloch im Studio? Und noch ein Tipp

Machen Sie sich Notizen über Ihre Kunden und die Maßnahmen, die Sie getroffen haben; erstens wissen Sie dadurch im nächsten Jahr aus dem Stehgreif, was zu tun ist, und zweitens macht es einen guten Eindruck, wenn Sie Ihre Kunden nach dem Urlaub gezielt darauf ansprechen können. Überreichen Sie Ihren Kunden zusätzlich ein kleines Urlaubspräsent mit den besten Wünschen für eine schöne Zeit – damit werben Sie nachhaltig für Ihre Produkte! Solche Maßnahmen lassen sich beliebig erweitern. Sprechen Sie beispielsweise mit einem Reisebüro, Bücher- oder Zeitschriftenladen in Ihrer Nähe und hinterlegen Sie dort hübsch verpackte Gutscheine für eine Gratislackierung mit freundlichen Urlaubsgrüßen auf Ihrer Visitenkarte. Wenn nach der Urlaubszeit der erneute Boom einsetzt, planen Sie wiederum zusätzliche Zeit ein. Außerdem besteht bei Ihren Kunden jetzt ein großes Mitteilungsbedürfnis! Fröhliche Atmosphäre und aufmerksames Zuhören werden besonders dankbar registriert.

Kurz-Urlaub im Institut

Es gibt viele Möglichkeiten, um Leerzeiten im Nagelstudio vorzubeugen bzw. sie zu vermeiden. Vergessen Sie dabei nicht die „Daheimgebliebenen“. Jeder, der in der allgemeinen Reisezeit in Ihrem Nagelstudio ein kleines Verwöhnerlebnis erfährt, weil Sie ihm ungeteilte Aufmerksamkeit in Verbindung mit kleinen Extras, wie Massage, Spa-Anwendungen, kühle Getränke etc., schenken, kann bei Ihnen ein wenig Urlaubsfeeling genießen. Machen Sie Ihre Sommer-Aktionsangebote schon im Vorfeld intensiv bekannt.

Dies alles können nur Anregungen sein. Ihre eigene Phantasie ist gefragt. Wer sich einsetzt, ist erfolgreich. Die schlechteste Lösung ist das Klagen über “schwere Zeiten” und dass Herumsitzen und Warten auf Kunden. Wenn wirklich mal Flaute herrscht, nutzen Sie die Zeit, Ihr Nagelstudio mal wieder richtig “auf Vordermann” zu bringen mit einem neuen Anstrich, ansprechenden Dekorationen etc.

 

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